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Neutrale Berechnungen von Nährstoffbilanzen!

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Wässermattenstiftung

Herzlich Willkommen bei der Wässermattenstiftung

Die Wässermattenstiftung hat zum Zweck, die als Wässermatten bekannten Kulturlandschaften im Perimeter des BLN-Objektes Nr.1312 "Wässermatten in den Tälern der Langeten und der Rot" zu erhalten und deren traditionelle Bewirtschaftung zu sichern, indem sie die Landwirte durch  Ausrichtung von Beiträgen unterstützt. Dazu hat die Wässermattenstiftung mit 57 Partnern einen Vertrag und schützt so 108 Hektaren Wässermatten.

Die Landwirte mit Vertrag verpflichten sich die Matten drei mal Jährlich zu wässern und die Brütschen und Wässergräben zu unterhalten.

Führungen

Gerne zeigen wir ihnen die Perlen der Wässermatten. Die Führungen finden in den Wässermatten statt, sie erleben hautnah, wie gewässert wird und erfahren spannendes über die Geschichte der Wässermatten.

Kontaktieren sie uns bei Interesse.

Geschichte

Die Wässermatten im Oberaargau sind die letzten Reste einer ehemals im Mittelland der Schweiz verbreiteten Kulturform der genossenschaftlichen Wiesenbewässerung und Düngung. Sie sind für weite Teile des früheren Kulturlandes typisch. Am besten sind sie heute noch in den Flusstälern der Langeten, Önz und Rot ausgebildet. Der Ursprung lässt sich bis ins 9. Jahrhundert verfolgen. Ihr Entstehen geht hauptsächlich auf Meliorationen im 13. Jahrhundert der Zisterzienser Mönche vom Kloster St. Urban zurück. Die Wässermattenstiftung setzt sich dafür ein, dass die Wässermatten im Langeten- und Rotthal regelmässig gewässert werden. Sie entschädigt die Landwirte.

Wässermatten als immaterielles UNESCO-Kulturerbe
Wässermatten als immaterielles UNESCO-Kulturerbe

Der im März 2022 eingereichte Antrag “Traditionellen Bewässerung in Europa: Wissen,

Technik und Organisation“ bei der UNESCO zur Aufnahme in die „Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit “ ist durch das zuständige Gremium gutgeheissen worden. Wir sind ausserordentlich erfreut über diese hohe Anerkennung.

Immaterielles Kulturerbe vereint sieben Staaten in Europa

Traditionsträger*innen aus sieben Staaten haben diese multinationale Nominierung gemein-sam mit Expert*innen, NGOs, Naturparks und öffentlichen Körperschaften vorbereitet, um das mit der Bewässerung verbundene Wissen, die kulturelle Bedeutung und sozialen Prakti-ken nun auch international sichtbar zu machen. Die Organisation rund um die Bewässerung, die Erhaltung und Weitergabe des Wissens und die damit verbundenen Techniken, können nur unter Zusammenarbeit verschiedenster Akteur*innen stattfinden. Vor allem der inter-nationale Austausch und die damit einhergehende Kooperation sind wichtige Strategien, um zum Erhalt dieses immateriellen Kulturerbes beizutragen. Die wichtige lokale Bedeutung, die der traditionellen Bewässerung zugemessen wird, wurde bereits durch die Eintragung der Praxis in die „Nationalen Listen des immateriellen Kulturerbes“ in allen sieben beteiligten Ländern erkannt.

 

Zusammen mit den Oberwalliser Sonnenberge, der Geteilschaften der Bisse d’Ayent, de Lens, de Trient, de Nendaz et de Grächen (alle im Kanton Wallis) haben sich die Wässermatten Oberaargau für die Schweiz um diese hohe Anerkennung beworben.

 

Mit grosser Genugtuung und Freude nehmen wir vom Entscheid der UNESCO Kenntnis. Unser Dank gilt umso mehr unseren Wässerbäuerinnen und -bauern, welche diese Tradition weiterleben. Ihre Tätigkeit bekommt mit dem heutigen Tag höchste Wertschätzung.

 

Für die Wässermatten Oberaargau, die Wässermatten-Stiftung

Die Präsidentin des Stiftungsrats: Anna Aeberhard

Der Präsident der Betriebskommission: Michael Liechti

 

 

 

 

 

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Wässermatten im Internet
Kontakt
Markus Maag
Markus Maag
Berater
ÖLN,Vernetzung,Wässermatten
031 636 42 50
Adresse Stiftung

Stiftung Wässermatten

Markus Maag

Waldhof 2

4900 Langenthal

Stiftung aktuell:

Stiftungsrat:

Anna Aeberhard, Aarwangen (Präsidentin)

Franz Josef Felder, Langenthal

Hans Peter Schaffer, Langenthal

Daniel Beck, Niederönz

Rahel Schürch, Madiswil

Roger Spühler, Wynau

Beat Widmer, Melchnau

Raymond Beutler, AGR, Bern

Peter Kull, ANL, Luzern

Samuel Geiser, Langenthal

Simon Grossenbacher, Lotzwil

Hans Sollberger, Kleindietwil

Pirmin Bucheli, Altbüron

Betriebskommission:

Michael Liechti, Langenthal

Steffen Manfred, Lotzwil

Anna Aeberhard, Aarwangen

Simon Grossenbacher, Lotzwil

Pirmin Bucheli, Altbüron

Dokumente:

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